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	<title>Verena im Senegal</title>
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		<title>Mauerfall-Woche</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 02:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Aber auch das deutsche Kulturleben kommt in Dakar nicht zu kurz. Je nachdem, wie sehr man sich darauf einlassen möchte.  Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls konnten wir an einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters teilnehmen. Bizarr und durchaus amüsant war die Kombination von Sauerkraut und afrikanischer Blaskappelle. Dazu eine Diashow mit wichtigen Orten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=86&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
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<p>Aber auch das deutsche Kulturleben kommt in Dakar nicht zu kurz. Je nachdem, wie sehr man sich darauf einlassen möchte.  Zum <strong><em>20. Jahrestag des Mauerfalls</em></strong> konnten wir an einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters teilnehmen. Bizarr und durchaus amüsant war die Kombination von Sauerkraut und afrikanischer Blaskappelle. Dazu eine Diashow mit wichtigen Orten deutsch-deutscher Geschichte.</p>
<p>Die Feierlichkeiten zum runden Geburtstag der Wiedervereinigung nahmen beinah senegalesische Ausmaße an, jedenfalls zogen sie sich über einen guten Monat hin. Im November richtete die Adenauer-Stiftung mit der Universität dann eine Aktionswoche zu <em>„20 ans après de la chute du mur“</em> aus.  Der DDR-stämmiger Autor Karten Dümmel als Ehrengast wurde ergänzt durch politisches Theater und diverse Diskussionsrunden zur Bedeutung des Mauerfalls in Europa und Afrika.</p>
<p>Ein Zitat  fasst den Tenor der Woche zusammen:</p>
<p><em>„Der Mauerfall hat zu einer neuen Weltordnung geführt, keiner Unordnung nach Ost-West-Konflikt. Die Effekte des Mauerfalls sind enorm, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit. Das deutsche Beispiel von Wiedervereinigung müsste an alle Nationen exportiert werden, die dem gleichen Problem gegenüberstehen: Mauern aus Beton, Mauern kultureller, politischer und geistiger Natut, die Nationen spalten.“. </em></p>
<p>Herr Dümmel hatte außerdem einen Rat für den Senegal, um die hiesigen Mauern zu zerstören:</p>
<p>Respekt vor der Würde der anderen, zwischen Senegalesen und Ausländern, zwischen Muslimen und Christen, zwischen Armen und Reichen. NGOs und Bürgerinitiativen sollen die Menschen für das Thema der Menschenrechte sensibilisieren, so dass sie für mehr Menschen wirksam werden.</p>
<p>Ich persönlich fand es spannend, das Jubiläum in einem nicht-deutschen Umfeld zu verbringen und so die internationale Perspektive auf die Ereignisse kennenzulernen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/86/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/86/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=86&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kultur-Highligts im Pays de la téranga</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 02:06:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und sonst? Eigentlich besteht wenig Grund zu klagen. Eingeladen wird man jedenfalls am laufenden Band, auch von Familien, die einen kaum kennen. Die Gastfreundschaft ist beeindruckend! Nicht umsonst nennt sich der Senegal mit Stolz „Pays de la téranga“, das Land der Gastfreundschaft. So sind wir etwa in den Genuss einer senegalesischen Tauffeier gekommen, besonders die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=83&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
<em></em></strong></p>
<p>Und sonst? Eigentlich besteht wenig Grund zu klagen. Eingeladen wird man jedenfalls am laufenden Band, auch von Familien, die einen kaum kennen. Die Gastfreundschaft ist beeindruckend! Nicht umsonst nennt sich der Senegal mit Stolz „Pays de la téranga“, das Land der Gastfreundschaft. So sind wir etwa in den Genuss einer <strong><em>senegalesischen Tauffeier</em></strong> gekommen, besonders die Kleider der Frauen sind atemberaubend. Bunt. Edel. Wallende Stoffe mit Spitze und Stickereien machen die Haute-Couture Westafrikas aus.</p>
<p>Dann darf unsere Betreuerin Lilly nicht vergessen werden: Als deutsche Lektorin an der Université Cheikh Anta Diop setzt sie sich nicht nur bei der Einschreibung stark für uns ein, sondern hat schon einen guten Anteil ihrer Wochenenden mit uns verbracht, etwa mit Kochabenden und diverse Ausflügen. Fast eine „Ersatzmutter“ und helfende Hand in allen Lebenslagen.</p>
<p>Mitte Oktober lud uns Lilly auf die <strong><em>Ile de N’Gor</em></strong> ein – eine winzige Insel, die außer Strand, Restaurants und Künstlerateliers nicht viel mehr Leben auf sich zulässt. Mindestens so lohnenswert wie der gegrillte Fisch am Strand ist die Überfahrt zum Eiland. Keine zehn Minuten, aber doch etwas aufregend, wenn man die 20m langen Pirogen kritisch betrachtet: Oft stehen die Füße im Wasser und bei entsprechendem Wellengang ist nicht garantiert, dass die Kamera schadenfrei bleibt&#8230;</p>
<p>Am letzten Oktoberwochenende stand ein <strong><em>Familienausflug nach</em></strong><em> <strong>Thiès</strong></em> an. Lilly hatte in der Nähe ein Grundstück erworben, zu dessen „Einweihung“ wir ein Picknick am Strand veranstalteten. Bevor wir aber aus dem Auto stiegen, legte sie mit entschlossenem Ton fest, dass wir die Picknickstelle ohne einen einzigen weggeworfenen Plastikschnipsel wieder verlassen würden. Ein Lob auf die deutsche Umweltbewusstseinsmissionsarbeit! Das haben die Senegalesen leider sehr nötig.</p>
<p>Der Wellengang ließ leider nicht zu, schwimmen zu gehen, aber Strandspaziergänge mit der Kamera haben schließlich auch ihren Wert. Außer uns war keine Menschenseele an diesem Strand zu sehen. Nur Wind, Sand, Wellen und Nadelwälder unter einem gedämpften Sonnenlicht. Und wieder einmal dauerte die Picknickvorbereitung so lange, dass uns die Dunkelheit noch während des Essens überraschte. Wegen der Äquatornähe dauert die Dämmerung hier nur 10 Minuten: Zack, Licht aus!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/83/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=83&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Soziales Leben – eine Kunst für sich</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 02:04:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Kontakt mit Senegalesen kommt man schnell, vor allem natürlich auf dem Campus, aber auch überall sonst in der Stadt. Zunächst kann ich neutral feststellen, dass ich gute 80% aller Gespräche mit männlichen Senegalesen führe, von denen mich sicher 50% nach einer fünfminütigen Unterhaltung nach meiner Nummer fragen. So lobenswert und integrationsfördernd Kontakteknüpfen auch sein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=81&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kontakt mit Senegalesen kommt man schnell, vor allem natürlich auf dem Campus, aber auch überall sonst in der Stadt. Zunächst kann ich neutral feststellen, dass ich gute 80% aller Gespräche mit männlichen Senegalesen führe, von denen mich sicher 50% nach einer fünfminütigen Unterhaltung nach meiner Nummer fragen. So lobenswert und integrationsfördernd Kontakteknüpfen auch sein mag, so anstrengend kann es werden, wenn man auf diese netten Nachfragen eingeht. Manch ungebetene Anrufe haben mich zurückhaltender werden lassen. Ein exponentieller Lernprozess, der eine Strategie erfordert.</p>
<p>Viele Begegnungen beginnen sympathisch und enden dann abrupt, weil die Leute aufdringlich werden. Schade, bisher habe ich dafür noch kein Rezept gefunden.</p>
<p>Wie löst man also die Aufgabe, sich nicht völlig zu isolieren und gleichzeitig die anhänglichen Zeitgenossen auf Abstand zu halten? Mit der Zeit entwickelt sich ein Feingefühl dafür, wer tatsächlich weiterhelfen möchte und an einem freundschaftlichen Austausch interessiert ist. Trotzdem finde ich es nach wie vor schwierig einzuschätzen. Manchmal begegnet man nett gemeinten Gesten deswegen zu Unrecht misstrauisch. Das ist bedauernswert, aber diese Haltung entwickelt sich aus der Summe der Erfahrungen.</p>
<p>Ein anderes Phänomen, aus dem ich noch nicht schlau geworden bin, sind die Frauen in Dakar. Sie vereinen trotziges Selbstbewusstsein mit großer Schüchternheit. Mir gegenüber sind die meisten freundlich, aber kühl. Auf Gespräche lassen sich die wenigsten ein. Daher habe ich bisher kaum senegalesische Freundinnen. Selbst die Germanistikstudenten in meinem Bekanntenkreis sind zum Großteil junge Männer.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/81/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/81/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=81&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>„Na nga def?“ – Ein bisschen Wolof kann nicht schaden…</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 02:03:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar bin ich generell nicht von scheuer Natur, aber viele Senegalesen suchen einen einfachen Weg nach Europa, der da heißt: Heirat mit einer Toubab, einer Weißen. Mit dem Gedanken im Hinterkopf ist eine gesunde Skepsis gegenüber charmanten Worten angebracht. Ganz hilfreich sind dabei ein paar schlagfertige Sätze in Wolof, der lokalen Sprache.  Um die grob [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=79&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar bin ich generell nicht von scheuer Natur, aber viele Senegalesen suchen einen einfachen Weg nach Europa, der da heißt: Heirat mit einer Toubab, einer Weißen. Mit dem Gedanken im Hinterkopf ist eine gesunde Skepsis gegenüber charmanten Worten angebracht.</p>
<p>Ganz hilfreich sind dabei ein paar schlagfertige Sätze in Wolof, der lokalen Sprache.  Um die grob zu beherrschen, besuchen wir mit acht Studenten einen Wolofkurs seit Anfang Oktober. Damit lassen sich nicht nur besser mit Taxifahrern und Obsthändlern verhandeln, sondern auch lästigen Sprüchen schlagfertiger begegnen.</p>
<p>Oft wird man freundlich angelächelt, wenn man nur ein paar Sätze Wolof bemüht. Es öffnen sich Türen, wie immer, wenn man eine neue Sprache lernt. Der Prozess macht Spaß, auch wenn klar ist, dass nach einem halben Jahr Deutschland der letzte Rest Wolof aus meinem Kopf verschwunden sein wird <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/79/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=79&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Praktikum bei ENDA.  7. September &#8211; 6. November 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 02:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Arbeitswelt - von Praktika und Hörsälen]]></category>

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		<description><![CDATA[ENDA ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich in vielen Teams den zentralen Problemfeldern der Entwicklungsarbeit zuwendet (u.a. Demokratisierung, Frauenrechte, Dezentralisierung, Umwelt- und Energiefragen, Ausbildungsprogramme). Ich selbst arbeite im Team „Energie“ und schreibe an einer großen Studie zu Bioenergie-Lösungen in Westafrika mit. Dafür begebe ich mich jeden Morgen bis auf’s „Plateau“, das Stadtzentrum im tiefen Süden der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=77&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ENDA ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich in vielen Teams den zentralen Problemfeldern der Entwicklungsarbeit zuwendet (u.a. Demokratisierung, Frauenrechte, Dezentralisierung, Umwelt- und Energiefragen, Ausbildungsprogramme). Ich selbst arbeite im Team „Energie“ und schreibe an einer großen Studie zu Bioenergie-Lösungen in Westafrika mit.</p>
<p>Dafür begebe ich mich jeden Morgen bis auf’s „Plateau“, das Stadtzentrum im tiefen Süden der Dakarer Halbinsel. Das Praktikum wird noch bis Anfang November dauern, dann hat mich das Studentenleben vollends wieder <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Bioenergie Konferenz „eisgekühlt serviert“<br />
</strong>Die ENDA Konferenz Anfang Oktober war eine helle Freude. Ich hatte bei der Vorbereitung mitgeholfen und kam daher in den Genuss, das Event live zu verfolgen: <em>Chancen und Barrieren zur Finanzierung von Bioenergieprojekten in Westafrika. </em></p>
<p>Das Ambiente, im „Novotel“ an der Ostküste, hatte einen eleganten Einschlag, vorzügliche Speisen, dezent blau beleuchtet – aber kalt war es, Kinder! Bei vermutlich 18° im Konferenzsaal bot sich die erste Gelegenheit, mitgebrachte Strickjacken und Schals einzusetzen J Allerdings versetzten mir die Kaffeepausen am Pool dann immer einen Hitzschlag, wenn der Körper auf 31° C Außentemperatur „umschalten“ musste.</p>
<p>Bemerkenswert fand ich außerdem die Dynamik, mit der viele Teilnehmer am Ende dazu aufriefen, dass endlich auch etwas Konkretes nach diesen Konferenzen passieren müsste, dass Sie auf Anrufe von den anderen Teilnehmern (Investoren, Produzenten, NGOs) warten würden, damit die Bioenergie-Projekte ausgeweitet werden. Mal sehen, was dabei rumkommt. Die Motivation war jedenfalls spürbar.</p>
<p>Am dritten Konferenztag konnte ich dann an einer Exkursion teilnehmen.  Der Ausflug brachte mich erstmals raus aus der Stadt, in einen <strong>ganz anderen, einen neuen Senegal.</strong></p>
<p>Das Landleben ist entspannt und friedlich im Vergleich zum angespannten Stadttrubel Dakars. Viele Leute haben unserem Reisebus gewunken, (nicht nur Kinder!), schließlich war es ein  Highlight, dass sich so ein Monstrum (von Bus) in die einsamen Dörfer des Senegal verirrt.</p>
<p>Die Exkursion hatte eine große, grüne Plantage zum Ziel: Jatropha-Pflanzen am entlegensten Ort des Landes. Jatropha hat sehr ölhaltige Früchte, die mit entsprechender Presstechnologie als Brennstoff genutzt werden können.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/77/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=77&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Essen und Trinken</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 01:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltäglichkeiten in Dakar]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben dem erwähnten Lieblingstee attaya, steht ein Gericht ganz oben auf jeder Speisekarte: „Ceeb u jen“, Reis mit Fisch und einer dezenten Gemüsebeilage ist das Nationalgericht im Senegal – die spezielle Würze muss man selbst schmecken, mir gefällt es jedenfalls ausnehmend gut, weil sehr verträglich und gut geölt J. (Abhängig vom persönlichen Kochstil werden bis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=75&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem erwähnten Lieblingstee <em>attaya</em>, steht ein Gericht ganz oben auf jeder Speisekarte: „Ceeb u jen“, Reis mit Fisch und einer dezenten Gemüsebeilage ist das Nationalgericht im Senegal – die spezielle Würze muss man selbst schmecken, mir gefällt es jedenfalls ausnehmend gut, weil sehr verträglich und gut geölt J. (Abhängig vom persönlichen Kochstil werden bis zu 500 ml Öl auf 1 kg Reis geschüttet! Denken wir nicht weiter darüber nach&#8230;)</p>
<p>Zu meinem Lieblingsdessert ist übrigens frische Mango avanciert. Von September bis Oktober ist Hochsaison und Mangos sind für unter einen Euro pro Kilo zu haben. Das sollte man „auskosten“, im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/75/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=75&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Casino&#8220; oder vom teuersten Vergnügen der Stadt</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 01:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltäglichkeiten in Dakar]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in Deutschland alltäglich ist, wird hier schnell zum Luxusgut. Und umgekehrt. Gemüse etwa ist hier zwar zu bekommen, aber oft kostspielig: Entweder ist es aus Frankreich und anderen Landen importiert und wird zu hohen Preisen von der einzigen Supermarktkette &#8222;Casino&#8220; vertrieben oder auf den Märkten der Stadt zu erstehen. Da sind die Grundpreise zwar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=73&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was in Deutschland alltäglich ist, wird hier schnell zum Luxusgut. Und umgekehrt. Gemüse etwa ist hier zwar zu bekommen, aber oft kostspielig: Entweder ist es aus Frankreich und anderen Landen importiert und wird zu hohen Preisen von der einzigen Supermarktkette &#8222;Casino&#8220; vertrieben oder auf den Märkten der Stadt zu erstehen. Da sind die Grundpreise zwar annehmbar, aber schnellen mit weißen Hautfarbe wieder in die Höhe.</p>
<p>Für Milchprodukte zahlt man schnell 2 Euro, Kekse, Konserven, selbst Nudeln – nichts ist wirklich günstig. Außer exotisches Obst zur richtigen Saison: Von September bis in den Oktober hinein war Mangozeit. Eine süße Zeit, wo wir uns das Kilo für 60 Cent schmecken ließen. Mit dem Herbst begann dann die Pampelmusensaison.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/73/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=73&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>„In Africa, we are family“. Das etwas andere WG-Konzept</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 01:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Mitbewohnerin ist generell herzallerliebst: Jesca ist eine offenherzige, redseelige Zimbabwerin, die ihren christlichen Glauben stark nach außen trägt und aus diesem Grunde gnadenlos ehrlich und direkt mit Menschen umgeht. Das ist einerseits bewundernswert und schafft ein außergewöhnliches WG-Klima. Andererseits sicher auch mal Konfliktpotential, von dem ich aber viel über mich lernen kann. Das Konzept [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=71&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Mitbewohnerin ist generell herzallerliebst: Jesca ist eine offenherzige, redseelige Zimbabwerin, die ihren christlichen Glauben stark nach außen trägt und aus diesem Grunde gnadenlos ehrlich und direkt mit Menschen umgeht. Das ist einerseits bewundernswert und schafft ein außergewöhnliches WG-Klima. Andererseits sicher auch mal Konfliktpotential, von dem ich aber viel über mich lernen kann.<br />
Das Konzept von &#8222;WG als Familie, die alles teilt&#8220; war mir nicht ganz eingängig.</p>
<p>&#8222;Wenn man in Afrika Leute einlädt, muss man mit der halben Welt als Gast rechnen und auch in diesen Mengen kochen&#8220;. Warum nicht in passenden Mengen kochen und keine Reste haben, hielt ich dagegen.</p>
<p>Aber es hat insgesamt seine menschlich wertvollen Seiten, die eben ab und an mit dem studentischen Geldbeutel kollidieren. So viel dazu, ich nehme es als positive Lernerfahrung mit!<br />
Was mich mehr stört, ist die Englischdominanz in der WG. Denn Ende November ist die andere Mitbewohnerin, Auriane, nach Frankreich zurück gegangen. Zurzeit sind wir also nur zu zweit. Ich bin gespannt, mit wem wir im neuen Jahr die Wohnung teilen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/71/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/71/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=71&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wenn die Gelassenheit ankommt&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 01:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich abends auf unser Dach klettere, Luft schnappe und in die Sterne schaue, werde ich oft von zwei hellen Scheinwerfern überrascht, dicht gefolgt von lauten Motoren und einer Maschine, die so spektakulär nah wirkt, dass man einzelne Passagiere zu erkennen glaubt. (Den Sicherheitsabstand zu Flughäfen hat man aus Platzmangel auf der Halbinsel schlicht übergangen). [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=68&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich abends auf unser Dach klettere, Luft schnappe und in die Sterne schaue, werde ich oft von zwei hellen Scheinwerfern überrascht, dicht gefolgt von lauten Motoren und einer Maschine, die so spektakulär nah wirkt, dass man einzelne Passagiere zu erkennen glaubt. (Den Sicherheitsabstand zu Flughäfen hat man aus Platzmangel auf der Halbinsel schlicht übergangen).</p>
<p>Im Rückblick begann das <strong>mentale Einleben</strong> erst ab Mitte September: Mit dem Umzug nach Mermoz legte sich langsam die innere Unruhe, die mich anstrengende vierzehn Tage begleitet hatte. Das ständige „Auf der Suche sein, aber noch nicht mit Leib und Seele ankommen können“.</p>
<p>Die erste Nacht in meinem eigenen Zimmer, auf drei hintereinander gelegten Kissen, schlief ich so gut und fest wie lange nicht mehr. (Vorher wurde ich schließlich von Moskitos malträtiert.)</p>
<p>Von nun an begann ich Stück für Stück die „europäischen Seiten“ der Stadt wahrzunehmen… schließlich bin ich hier im westlichen, privilegierteren Teil der Stadt, viele internationale Organisationen und Botschaften siedeln in der Nachbarschaft.  Die persönliche Sicherheit steigert das nicht unbedingt, eher im Gegenteil, denke ich manchmal. Denn, je attraktiver die Wohngegend, desto eher rentieren sich Überfälle und Einbrüche.</p>
<p>Erwähnenswert sind jedenfalls die Chinesen, die irgendwie nicht in mein Bild von Afrika passen wollen: Hier fühle ich mich den Asiaten zwar ähnlicher als nirgendwo sonst auf der Welt. Schließlich sind wir alle „Toubabs“, die weiße Minderheit. Das eigene Zugehörigkeitsempfinden ist  verschoben – und trotzdem staune ich immer wie ein kleines Kind, wenn ich unsere chinesischen Nachbarn durch die Straßen ziehen sehe und spontan denke: Warum kommen Chinesen in den Senegal? Rational betrachtet  ein naiver Gedanke, dem ich mich emotional nicht entziehen kann.</p>
<p>So geht es mir in vielen Alltagssituationen – häufig schmunzele ich über mein Denken und Handeln, es erscheint mir fast kindlich: Treffender könnte man es eine Mischung aus Pragmatismus und Verzweiflung nennen, weil ohne mehrfaches (!) Nachfragen diese Stadt für Auswärtige nicht funktionieren kann. Manchmal wird man belächelt für die Plumpheit der eigenen Fragen; besonders dann fühle ich mich wie ein Kind, das verloren vor seiner Modelleisenbahn steht, weil  es weder weiß, wie man Schienen zusammensteckt noch wie man Akkus einlegt. Aber trotzdem unbedingt Zugfahren möchte.</p>
<p>Eine Leiter und eine Bohrmaschine wird man sich doch wohl beim benachbarten Eisenwarenladen ausleihen können – denkt sich Frau Do-it-Yourself. Meine Mitbewohnerin zeigt sich mitunter irritiert von meinem unmöglich emanzipierten Verhalten. Sie versucht mir zu erklären: „In Afrika, Verena, lässt man machen. Man lässt kommen und reparieren. Ausleihen – das würde hier keiner machen, die halten nachher alle die Hand auf, ist hier eben so.“</p>
<p>Ganz konnte mich Jesca noch nicht überzeugen, und so habe ich mittlerweile unsere Türen geölt, meine Fahrradbirne selbst gefunden und eingesetzt, mein Regal selber montiert und – hätte ich Holzleim in der Nähe – würde ich auch den kaputten Stuhl in Angriff nehmen… elender Werkzeugmangel!  Die kleinen Alltagstücken eigenständig bewältigen zu<em> dürfen</em>, ist mir richtig wertvoll geworden. Die ständige Abhängigkeit von anderen, ohne zu wissen, wo der nächste Mann vom Fach ist, nagt manchmal gewaltig an den Nerven.</p>
<p>Gelassen bleiben. Kleinigkeiten als Kleinigkeiten behandeln. Warten und manchmal nichtstuend abwarten – das sind die Rezepte, die einige Problemchen von ganz allein verschwinden lassen. Die echten bleiben dann schon lange genug, um sie anzugehen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/verenegal.wordpress.com/68/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/verenegal.wordpress.com/68/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=68&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Der Wohnungssuch-Marathon (zweiter Umzug)</title>
		<link>http://verenegal.wordpress.com/2010/01/19/der-wohnungssuch-marathon-2-umzug/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 01:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenegal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohnraum in der Hauptstadt ist zwar findbar, die zweite Frage ist allerdings, ob er auch bezahlbar ist. Klingt seltsam, aber Dakars Stadtzentrum weist teilweise höhere Mieten auf als New York City.Unmöbliertes lässt sich leicht finden, zu erschwinglichen Preisen. Sobald man aber etwas Möbliertessucht, steigen die Mieten sprunghaft an. Im Kontrast dazu stehen die Wohnverhältnisse, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenegal.wordpress.com&amp;blog=9232959&amp;post=65&amp;subd=verenegal&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohnraum in der Hauptstadt ist zwar findbar, die zweite Frage ist allerdings, ob er auch bezahlbar ist. Klingt seltsam, aber Dakars Stadtzentrum weist teilweise höhere Mieten auf als New York City.Unmöbliertes lässt sich leicht finden, zu erschwinglichen Preisen. Sobald man aber etwas Möbliertessucht, steigen die Mieten sprunghaft an.</p>
<p>Im Kontrast dazu stehen die Wohnverhältnisse, die man oft als sehr  „un-europäische“ bezeichnen könnte, um einen wertneutralen Begriff zu wählen. Das trifft sicher nicht für alle Ecken zu, aber für einen guten Teil, der Wohnungen, die ich Mitte September zu Gesicht bekam.</p>
<p>„Cuisine“ oder Küche bedeutet häufig nur, dass es einen winzigen, manchmal dunklen Raum mit Spüle gibt. Weder Einrichtung noch Herd/ Gas.  Eine „fertige“ Küche bastelt man sich bereits mit einem Waschbecken, ein bisschen Geschirr, was es auf Märkten günstig gibt und einem Gaskocher.</p>
<p>Ein unmöbliertes Zimmer hatte ich zuerst kategorisch ausgeschlossen – aber meine wohntechnische Kompromissbereitschaft wuchs angesichts der Verhältnisse.</p>
<p><strong><em>Das Intermezzo<br />
</em></strong></p>
<p>Am zweiten Samstag im September begann ich einen kurzerhand geplanten und, wie befürchtet, kraftzehrenden Wohnungssuche quer durch das Dakarer Chaos.</p>
<p>Mit einem Immobilienagenten und wechselnden Maklern an der Hand streifte ich von Grand-Dakar über Point E bis Fann-Hock alle Viertel in Uninähe ab, mit teilweise haarsträubenden Wohnungsbesichtigungen, die ich zuvor ansatzweise beschrieben hatte.</p>
<p>Als ich am Nachmittag – sonnenverbrannt, verschwitzt und entmutigt in die sechste Wohnung hinein lukte, trat sicher ein Leuchten in meine Augen. Jedenfalls stand ich in einer sauberen, ordentlichen Wohnung, mit gut ausgestatteter Küche und einem leeren Zimmer mit eigenem Bad. Zustand und Ambiente überzeugten mich auf Anhieb, so dass ich weder den Preis verhandeln noch warten wollte. Jesica bekam meine Zusage und das Versprechen, dass ich am gleichen Abend einziehen würde.</p>
<p>Zwei Stunden später stehe ich, nebst gepackten Koffern, vor unserem Haus in Sodida, vor mir unpassierbare Schlammpfützen. Hinter mir zwei überdimensionierte Koffer. In mir ein Gefühl der Hilflosigkeit. Es ist bereits stockdunkel und um mich herum laufen grinsende Arbeiter aus dem Viertel. Eine schön brenzliche Situation, in die mich hineinmanövriert hatte. Ein netter Herr hatte mir das Gepäck tragen geholfen und war dann verschwunden; ein Pärchen auf einem  Motorrad hatte mir daraufhin versprochen ein Taxi von der großen Straße zu schicken.</p>
<p>Minuten vergingen, in denen sich langsam Unbehagen breitmachte. Der Punkt meiner größten Ratlosigkeit war noch nicht ganz erreicht, als erst  ein, und dann ein zweites (!) Taxi vorfuhr – eine mit dem netten Gepäckträger, ein anderes hatte das Pärchen geschickt. Ich war gerührt, weil ich mich gleich doppelt getäuscht und den Senegalesen wohl zu wenig vertraut hatte.</p>
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